Wir nutzen nun seit 4,5 Jahren eine thermos 200 DC mit EWT in unserem Niedrigenergiehaus (148 qm). Alle Erwartungen wurden voll erfüllt. Nachweisliche Einsparung an Heizenergie, perfektes Raumklima, minimale Geräuschentwicklung. Die Anlage läuft ganzjährig, da im Sommer der EWT Kühleffekt genutzt wird. Keinerlei Störungen bislang, Wartung im erwarteten Rahmen. Ich würde mich jederzeit wieder für diese Variante entscheiden.
Name: Wieghorst
Datum: 11.05.2007 09:28:59
Gerne möchte ich unsere Erfahrung mit dem atmos 175 DC weitergeben. Es handelt sich um ein massives Wohnhaus von 1937 welches wir weitgehend in Eigenleistung energetisch saniert haben. Toll ist die Luftqualität in unserem Haus geworden (blower door Test: n50=0,53/h). Die drei Stufen der Lüftungsanlage reichen zur Steuerung aus, zumal jede Stufe noch stufenlos in sich anpassbar ist. Wir lassen die Anlage 24h/Tag auf niedriger Stufe laufen, damit haben wir die besten Erfahrungen bezüglich der Raumluftfeuchte gemacht. Auf höherer Stufe wird die Raumluft zu trocken.
Im Nachhinein hätte ich mich aber doch für das atmos Gerät mit Feuchterückgewinnung entschieden, vielleicht gibt es ja mal irgendwann einen Nachrüstsatz.
Mit eingebauten Schalldämpfern ist die Anlage (Aufstellort im Keller) in geringster Einstellung in den Wohnräumen nicht hörbar.
Ich möchte die Anlage auf keinen Fall mehr missen, und gerade den Haussanierern von Altbauten Mut machen dieses Thema anzupacken. Es lohnt sich!
Gruß aus Gießen, Nikolaj
Îch habe für unser Passivhaus das Kompaktgerät von Paul eingebaut. Die Lüftungsanlage funktioniert super. Ich lasse Sie wegen der guten Raumluft sogar im Sommer durchgängig laufen. Im Winter könnte es wärmer sein; die Lufterwärmung reicht dann dann bei besonders trüben Tagen nicht. Tip: Zusätzliche Wärmequelle für solche Tage vorsehen.
Antwort von Fa. Paul:
Das "compakt 350 DC" (Baujahr 2006) hat eine Heizleistung von 4,4 kW (bei A2/W50). Damit ist das Gerät ausreichend, um ein Passivhaus (10 W/m²) mit 300 m² zu versorgen:
a) 10 W/m² x 300 m² = 3 kW Heizlast
b) Warmwasser ca. 0,5 kW Dauerbetrieb
c) Verluste ca. 0,5 kW
Gesamt: 4 kW
Kritisch wird die Wärmeversorgung, wenn z. B.
a) die gesamte Heizenergie über den Luftstrom eingetragen wird - hier sollte man zusätzlich über eine Flächenheizung oder durch kleine Heizkörper die Wärme in die Räume übertragen; das ist aber ein Problem des Wärmetransportes (bei der Planung beachten) und nicht der Wärmeerzeugung (Quelle)
b) das Haus nicht als Passivhaus errichtet wurde, z. B. Heizlast zu hoch und/oder Blower-door-Test (n50 = 0,6/h) nicht bestanden.
Name: Martin Unglert
Datum: 28.10.2006 19:34:53
Wir haben auch ein Passivhaus (in Donauwörth /Bayern) und sind am 22. Oktober 2005 eingezogen. Die ersten 4 Wochen war es doch ziemlich kühl (ca. 17 °C) weil wir viel Nebel hatten. Aber wir haben einen GERKO-Ofen, mit dem man raumluftunabhänig heizen kann. Dieser Kaminofen heizt vor allem den Speicher (1000 l) im Keller auf, die dann wiederum das Warm-Wasser und die Fussbodenheizung beschickt! Zusätzlich haben wir natürlich noch eine SOLAR-Anlage (14 m²). Im ersten Winter haben wir ca 4,5 Ster Holz gebraucht. Der Winter 2005-06 war aber extrem lang und kalt. Die Lüftungsanlage hat uns also wirklich sehr viel gebracht! Wir sind begeistert. Und entgegen unseren Befürchtungen ist sie sehr leise und braucht tatsächlich nur sehr wenig Strom. Und Lüften ist absolut überflüssig! Das ist wirklich genial!
Hallo,
wirklich eine tolle Sache! Werde Seite weiter empfehlen.
Ein Minikompaktlüfter für 1 Zimmer oder kleine Wohnungen wär noch ne Idee und ein kleines Rohr mit 2 Kanälen.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Doser aus Freiburg
PS: Sind Sie auch auf der Intersolar im Juni in Freiburg vertreten?
Antwort von Fa. Paul:
Inzwischen gibt es dieses Gerät von der Fa. Paul - Typ ventos 50 DC - in zwei Varianten:
a) für ein Einzelzimmer
b) zum Belüften über kurze Rohre von 2 - 3 angrenzenden Zimmern.
Infos unter: Produkte und Leistungen - Lüftungsgeräte - ventos 50 DC
auf unserer Internetseite
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